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Klaus-Peter Dienst

Kalligrammatische Typografie und poetische Textbilder

Das Lebenswerk von Klaus-Peter Dienst ist vor allem eins: eine manische Liebeserklärung an die Schrift. 1935 in Kiel geboren, lebte er ab dem 11. Lebensjahr in Itzehoe und studierte an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Von 1969 bis zu seinem Tod 1982 arbeitete er als Kunsterzieher an der Kaiser-Karl-Schule in Itzehoe.

Sein Oeuvre wurde von dem Fachbereich Design der Hochschule Düsseldorf unter der Leitung der Professoren Victor Malsy und Holger Jacobs recherchiert und inszeniert. Nach dem NRW-Forum Düsseldorf zeigt nun das Wenzel-Hablik-Museum die Ausstellung. Erstmals nach 35 Jahren werden die Arbeiten des Grafikers wieder in seiner ehemaligen Heimatstadt präsentiert.

Im Zentrum stehen seine drei bedeutendsten Werke: Ausgaben der Literaturzeitschrift „RHINOZeros“, die grafische Textkomposition „Carmina Burana“ und das „Dictionaire Grapho-Grammatico“. Texte, die Klaus-Peter Dienst bearbeitete, konnten mitunter kaum mehr entziffert werden. Diese „poetischen Textbilder“ bewegen sich im Grenzbereich zwischen Kalligrafie und Typografie, zwischen angewandter Grafik und freier Kunst.

Gezeigt werden Originale und Reproduktionen der verlegten Werke, sowie Einzelarbeiten. Leihgaben aus dem Privatbesitz Itzehoer Sammler ergänzen die Schau.

Ausstellungsdauer: 10. März – 05. Mai 2019

Ausstellungseröffnung am Sonntag, 10. März 2019, 11:30 Uhr

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Bildhinweis:

Klaus-Peter Dienst, historische Aufnahme.

Klaus-Peter Dienst, RHINOZeros, 1960, Innenseite, Foto: Hochschule Düsseldorf,  Fachbereich Design